Die Eindringprüfung PT

Dieses Oberflächenrissprüfungsverfahren dient der Visualisierung von Fehlern und Materialtrennungen, die zur Oberfläche hin offen sind. Während die Sichtprüfung Materialtrennungen mit einer Breite im Millimeter- oder Zehntelmillimeterbereich nachweisen kann, liegt die Nachweisgrenze bei der Eindringprüfung im Tausendstelmillimeterbereich. Die Eindringprüfung kann bei Prüfgegenständen aus fast allen Werkstoffen mit einer nicht porösen Oberfläche angewendet werden.

Grundlage der Eindringprüfung ist die Kapillarwirkung. Mit ihrer Hilfe erzeugen spezielle Eindringmittel stark kontrastreiche und erheblich vergrößerte Anzeigen von Fehlstellen.

Hinsichtlich Kontrasterzeugung unterscheiden wir in folgende Haupttechniken der Eindringprüfung:

  • Farbeindringprüfung (die Anzeigen erscheinen rot vor weißem Hintergrund)
  • Fluoreszierende Eindringprüfung (die Anzeigen erscheinen hell aufleuchtend unter UV-Licht)
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